Jesuskind in Gänseei

Material: Jesuskind Wachs, 2 cm, Kreuz Holz, 2 cm Golffäden und Textilien, eingearbeitet in ein Gänseei
Laienarbeit aus dem Saarland, 2020

Auch wenn dieses Jesuskind im Gänseei auf den ersten Blick wie eine Klosterarbeit aussieht, so handelt es sich hier um eine Laienarbeit, die von einer Frau mit einem großen Interesse an Klosterarbeiten und großen handwerklichen Fertigkeiten gestaltet wurde.

(C) Diözesanmuseum Osnabrück

Die Idee dabei war, dass das Gänseei zunächst in zwei Teile geteilt und dann im Stil einer Klosterarbeit gestaltet werden sollte. Dabei war es, wie die Künstlerin anmerkte, gar nicht so leicht, ein Gänseei in zwei Teile zu sägen. Die Künstlerin ummantelte die beiden Hälften des Eis zunächst mit einem aus Goldfäden gehäkelten Gewebe und verband sie mit einem Stoffscharnier, so dass das Ei auf- und zugeklappt werden konnte. Dann legte sie das Innere der Schale mit Brokatsoff aus und fasste es mit verschiedenen Bordüren ein. Auf einem Stück ausgeschnittener Häkelspitze legte sie dann in der einen Hälfte das aus Wachs gegossene Jesuskind und in die andere Hälfte ein Kreuz, das von einer Borte eigefasst wurde.

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